Pyro-Nord

Was ist eigentlich Pyrotechnik

Für den Feuerzauber am Himmel sind Pyrotechniker verantwortlich. "Pyro" kommt aus dem Griechischen und bedeutet Feuer. Pyrotechniker sind Meister im Umgang mit hochexplosiven Stoffen und sorgen für ein kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk. Da muß jeder Handgriff sitzen.

Pyrotechniker organisieren den gesamten Ablauf eines Feuerwerks: Sie kümmern sich bei Behörden um die notwendigen Genehmigungen und Sicherheitsvorkehrungen, bauen die Sprengkörper auf und brennen sie kontrolliert ab. Hinter einem 15minütigen Feuerzauber steckt meistens eine Woche Arbeit. Bei Großveranstaltungen werden bis zu 500 Kilogramm Schwarzpulver verbraucht und 30 geübte Mitarbeiter benötigt.

Pyrotechniker arbeiten aber nicht nur, wenn ein Feuerwerk den Himmel erleuchtet, sondern auch, wenn Spezialeffekte erreicht werden sollen - beim Film oder auf Theater- und Konzertbühnen. Pyrotechniker ist jedoch kein anerkannter Ausbildungsberuf. Man muß Praxis nachweisen und eine Schulung absolvieren, um einen Erlaubnis- oder Befähigungsschein zu erwerben. Teilnahmevoraussetzung für einen Lehrgang ist die Mitwirkung an mindestens 26 Großfeuerwerken. Zur Auffrischung verlangt das Gesetz alle fünf Jahre die Teilnahme an einem Lehrgang, beispielsweise bei Sprengschulen.

Die Arbeit erfordert höchste Konzentration, denn "ein Fehler kann der letzte sein". Und Kraft ist nötig, denn die Gestelle und Abschußrohre wiegen häufig bis zu 500 Kilogramm. Die Faszination und die prompte Erfolgsbestätigung durch den Jubel der Zuschauer sind der Lohn für die Mühe.

Für weitere Informationen zum Thema Pyrotechnik empfehlen wir die Wikipedia Seiten.